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dies ist die seite der verehrung und des genusses.
hier entsteht mein persönlicher altar.
dinge die ich mag, die mir heilig sind.

wer mag, kann sie mit mir anbeten!
wer nicht, soll es bleiben lassen.

meine bücher, meine weine, meine musiken.
fachsimpeln, austauschen, was neues schmecken, wäre schön.

z. b.:
schwarz-weißfilme aus den 50er jahren, keine besonderen, alle. das spiel des guten und bösen in den gesichtern voll licht und schatten auf den gesichtern der darsteller. die rache des dorfes an der verderbheit der stadt, das neobiermeier nach dem weltkrieg, die idylle inmitten des wirtschaftswunders.
im bett liegen, mit einem glas wortwein, im idealfall mit einer frau, die das auch schätzt, und die alten schinken anschaun.
als die welt noch in ordnung war, regredieren in die kindheit,
wohlig gruseln bei schaudermachender musik.
im bett liegen und die bilder decodieren. lustvolle semiotik.
hab in einem interview gehört, dass das auch eine lieblingsbeschäftigung der nobelpreisträgerin elfriede jelinek ist.
nachher - oder auch währenddessen - sich der frau zuwenden, und dinge tun, das www nie können wird.....
nie können wird.... NIE können wird, liebe wirrtuelle blogaholics...

z.b.
die frauen.
müssten überhaupt ganz oben stehen. obs hinhaut oder nicht, sie gehen einem nicht aus dem kopf. wir können uns da nicht helfen. da sind wir nicht anders als die pawlowschen hunde, bei aller kulturellen, zivilisatorischen tünche drüber.
kaum kommt eine frau, wie z.b. die neue außenministerin der ösi, auf die unser joschka so abfährt, so sind wir erledigt, wir müssen hinterher, da hilft garnichts!
ist ja aber so schöööön!
wenns knatsch gibt, beschäftigen sie uns erst recht!
allerdings sollen die frauen noch viel mehr über beziehungen nachdenken und auch mehr daran arbeiten. das weiß ich aber nicht aus eigener erfahrung, weil ich keine bin

z.b.
fast leere cafes am nachmittag
wenn die zeit stillsteht, das surren der kaffeemaschine manchmal eine zäsur setzt. wenn man die blätter zurechtlegt und die zigaretten und das glas anordnet in der distanz des ausgestreckten armes, wenn man den stift neben die blätter legt und den aschenbecher zurechtrückt. wenn man die brille abnimmt und hinter die kerze legt. wenn man die kerze anzündet und den kleinen figuren der flamme zusieht. wenn man dann eine zigarette anzündet und den rauch langsam einsaugt und ausbläst. wenn man den kopf ein wenig kreisen lässt und die schultern lockert. wenn man den stift nimmt und den ersten satz aufs papier setzt, z.b.
"fast leere cafes am nachmittag"

z.b.
sich in einen zug setzen
um einfach ein paar stunden in die gegend hineinzufahren,
aus dem fenster zu schauen und NICHTS zu tun.
ich liebe das, ziellos einsteigen, mit einem taschenbuch, das man dann garnicht aufschlägt, drauflosfahren, irgendwo aussteigen und zu mittag essen. schauen, was eine kleine stadt, in der man noch nie war,zu bieten hat.
es muss nicht viel sein, da bin ich nicht wählerisch.
in weinbergen herumstreifen, eine alte kirche anschauen, vielleicht ein verkommenes, kleines heimatmuseum besuchen,
wenn ich sehr viel glück habe, gibt es sogar noch ein kino.
über nacht bleiben, beim frühstück mit der kellnerin scherzen,
die lokalzeitung studieren.
ein stück "deutschland" erleben.

z.b.
carla bley am morgen, don cherrys trompete, charlie haden am bass, oder mit moondog in die blaue stunde hineingleiten, oder an einem klaren bergsee sitzen und "marul" hören, die klavierkomposition eines guten freundes aus wien.



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